Trainingslager in Cesenatico

Auch heuer fand wieder ein Trainingslager in Cesenatico statt.

Ein Bericht von Johann Seiberl.

Alle Jahre wieder war es soweit. Wir starteten am 29.04 bis 06.05.17 zur Trainingswoche nach Cesenatico. Die Anreise klappte trotz tiefster Winterlandschaft auf der Tauernalm prima. Im Hotel angekommen starteten wir sogleich zur ersten Tour.

Über Savignano nach Roncofreddo ging es über die Serpentinen nach Sogliano, danach über Montegelli (Waschbrett) nach Ponte Uso zurück nach Sogliano. Wie auch in den nachfolgenden Tagen endet die Tour am Kanal entlang nach Cesenatico.

Am Tag 2 ging es schon mehr zur Sache. Über Cesena, Polenta, Linaro, Mercato Saraceno ging es zum erstenmal auf dem Barbotto. Über Montegelli Savignano führte der Weg zurück nach Cesenatico.

Tag 3 führte ebenfalls über Cesena Richtung Spinello. Wir wählten jedoch nicht die Strecke über Spinello (das sich später als Goldrichtig erwies), sondern von Ranchio über Sarsina, Sant´Agata Feltria in Richtung Barbotto (Ort) übers Waschbrett nach Hause. Ab Sant´Agata immer dicke Regenwolken und stürmischen Seiten bzw. Rückenwind kamen wir trocken in Cesenatico an.

Tag 4 stand für Ali und mir das Highlight der Trainingswoche am Programm. Wir nahmen die Herausforderung NoviColli mit 210km Länge und 3840Hm an.

Am Tag 5 fuhren wir wetterbedingt erst gegen Mittag über Roncofreddo, Sorrivoli, San Carlo, Borello zum Pantani Denkmal. Über Longiano ging es zurück zu unserem Strandkaffee auf einen Cappuccino.

Am Tag 6 sind wir wetterbedingt auch erst zur Mittagszeit auf unsere Räder gestiegen. Da das Wetter sehr wechselhaft war, bewegten wir uns immer im Bereich des ,,Waschbrettes,,. Hier konnte wir dennoch ordentlich Höhenmeter sammeln.

Tag 7 war auch schon wieder unsere letzte Ausfahrt in dieser Trainingswoche. Klassisch ging es nach San Leo über dem Carpegna (ist einigen von den daheimgebliebenen ein Begriff. Spruch von Pantani ,,il Carpegna mi basta,, mir reicht der Carpegna). Warum dieser Berg reichte, wird vor allem auf dem ersten Kilometer mit Rampen von bis zu 20 Prozent deutlich.

Die Woche war wettertechnisch eher wechselhaft, kühl durchwachsen. Kurze Hose bzw. Badehosen konnte getrost in unseren Koffern verweilen. Wichtig war unfallfrei und gesund wieder die Heimreise antreten zu können. Dennoch hatten wir um die 900 kM und ca. 14 500 HM in den 7 Tagen absolviert.

 

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